LNF26 | Lange Nacht der Forschung
Mitmachen. Staunen. Entdecken.
Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung am Freitag, dem 24. April 2026, öffnet das Naturhistorische Museum seine Türen für eine Reise in das Schlaraffenland der Zukunft: die Ausstellung Cockaigne sowie Forschungsstationen zum Thema Ernährung früher und heute. Preisgekrönte Science-Slams und Backstage-Führungen runden das Programm ab und machen Wissenschaft kurzweilig-anschaulich.
Programm im NHM Wien
Von 17:00 bis 23:00 Uhr; der
Eintritt ist frei!
"Forschung im Zentrum" Bühnenprogramm.
Kooperationsveranstaltung
mit dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität
und Infrastruktur (BMIMI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET).
17:30 bis 18:00 Uhr
- Science Show für Kinder (mit Bernhard Weingartner)
18:00 bis 18:45 Uhr
- Karina Grömer (NHM Wien), Österreichische Science Slam Staatsmeisterin 2020 mit dem Beitrag: „Hallstattzeitliches It-Girl mit Soundeffekt und Social Distancing in der Bronzezeit“
- Martin Kapun (NHM Wien), Frucht. Fliege. Mensch. Eye-Opener über die wechselvolle Beziehung zwischen Fruchtfliege und Mensch.
19:00 Uhr
- Begrüßung FBM Eva-Maria Holzleitner, HBM Peter Hanke, HBM Wolfgang Hattmannsdorfer, GDin NHM Katrin Vohland
anschließend bis 20:30 Uhr
- Heinz Oberhummer Award 2026: Preis für Wissenschaftskommunikation
21:00 bis 22:30 Uhr
- CDG-Science-Slam
Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft?
Gregor Sailer, Kuratorenführung durch die Ausstellung.
20:00 Uhr und 22:00 Uhr
Mit Cockaigne, einem alten Begriff für Schlaraffenland, stellt der Fotokünstler Gregor Sailer einen lang gehegten Traum des Menschen an den Beginn seiner Ausstellung: Nahrung ist im Überfluss vorhanden. In dieser Ausstellung geht es um die zukünftigen Veränderungen der Nahrungsmittelproduktion. Zwei Systeme werden vorgestellt: hochdiverse Agrosysteme, die viel Arbeitskraft benötigen und KI-gesteuerte, automatisierte Landwirtschaft.
Dazu zeigt das NHM Wien begleitende Stationen mit Wissenschafter*innen zu folgenden Themen:
- Vienna
City Fly. Die Erforschung der Wiener Fliegen bringt unerwartete Erkenntnisse zu Fragen der menschlichen und tierischen
Migration, Ernährung und Landwirtschaft und lässt sogar alte politische Grenzen wieder sichtbar werden!
- Die
Zukunft auf dem Teller. Essbare Insekten zwischen Tradition und Future food - mit Kostproben für Neugierige und Hungrige.
- Food Crops. Nahrungspflanzen gestern, heute, morgen im Carolus Clusius-Jahr 2026 - von Kartoffel
bis Passionsfrucht, er kannte sie schon alle und hat sie in Europa populär gemacht.
- Essen in der Hallstattzeit. Interdisziplinäre Forschung an Speiseresten, Tierknochen, Kochgeschirr und Exkrementen.
Forschung am NHM Wien. Führungen "Backstage" in Labore und Sammlungen.
Für Gäste weitgehend unsichtbar werden in den Sammlungen des Museums 30 Millionen Sammlungsobjekte wissenschaftlich betreut und erforscht. Darüber hinaus existieren hochmoderne Forschungslaboratorien, um gemeinsam mit internationalen Partner*innen Wissenschaft am Puls der Zeit betreiben zu können.
Besuchen Sie bei geführten Touren die Säugetiersammlung, die Insektensammlungen, die Zentralen Forschungslaboratorien und die Botanische Sammlung.
Max. 15 Personen
Treffpunkt: Infostand im Eingangsfoyer in der Unteren Kuppelhalle
Dauer: ca. 50 min.
18:00 Uhr
- Zentrale Forschungslaboratorien (ZFL): Meteorite - vom Weltall auf die Erde und ins Labor des NHM Wien
- 120.000 Säugetiere hinter den Kulissen
19:00 Uhr
- Verwahrte Schönheit: die Botanische Sammlung
- Insektenforschung hinter den Kulissen
20:00 Uhr
- Zentrale Forschungslaboratorien (ZFL): Meteorite - vom Weltall auf die Erde und ins Labor des NHM Wien
21:00 Uhr
- Verwahrte Schönheit: die Botanische Sammlung
- Insektenforschung hinter den Kulissen
21:30 Uhr
- 120.000 Säugetiere hinter den Kulissen
Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm
Standort: Spitalgasse 2, 1090 Wien
Die weltweit einzigartige Wiener pathologisch-anatomische Sammlung dient seit über 200 Jahren der Dokumentation und Erforschung von Krankheiten. 19 modern gestaltete Ausstellungsräume im Erdgeschoss des generalsanierten sogenannten Narrenturms bieten einen Einblick in Krankheitslehre und Pathologiegeschichte. Teil der Medizinischen Forschungsmeile!
Führungen durch die Ausstellung im Narrenturm sowie die nur unter Aufsicht betretbare Studiensammlung, die wertvolle Präparate und Moulagen zu verschiedenen Erkrankungen beherbergt.
Führungen Max. 30 Personen
18:00 Uhr Studiensammlung
20:00 Uhr Studiensammlung
21:00 Uhr Studiensammlung